koenigLetzte Woche gab es leider keinen Beitrag. Ich schiebe meinen Mangel an Produktivität sehr großzügig auf die hartnäckige Hitze. Viele von euch in Deutschland können das momentan ganz gut nochvollziehen, denke ich. Trotzdem erlebe ich hier ja einiges, was ich teilen möchte. Damit das in den nächsten paar Wochen etwas einfacher geht, habe ich das Theme für diesen Blog geändert, meinen instagram-Account verknüpft und wenn ich mal weder Lust oder Zeit zum Schreiben habe, werde ich mich wenigstens mit ein paar Bildern melden =). Außerdem habe ich noch meinen instagram-Account mit meinem facebook-Account verknüpft. Wer eher auf FB unterwegs ist, kann sich darüber dann auf dem Laufenden halten.

kichijoji1Seit guten zwei Wochen kommt meine Kamera nämlich wieder öfter zum Einsatz. Ich habe mir vor vier Jahren die Nikon D3100 zugelegt. Alles, was ich wollte, war ein möglichst günstiges Einsteigermodell, um das Fotografieren im manuellen Modus zu lernen -und das habe ich auch bekommen. Außerdem sollte es eine Nikon sein, damit ich die alten Objektive von meinem Papa weiterbenutzen kann. Nun ja, die Objektive stehen im Schrank, weil ich den Autofokus nicht benutzen kann. Das war mir zwar bewusst, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass ich so schlecht im manuellen Fokussieren bin. Doch auch mit den inzwischen drei verschiedenen Objektiven, deren Autofokusmotoren prima funktionieren, habe ich nicht besonders viele Fotos gemacht. Klar, auf Reisen habe ich die Kamera immer dabei. Aber mir ist sehr schnell die Lust daran vergangen, die anderen immer zu nerven, weil man einfach länger fürs Sightseeing braucht. Außerdem ist das zusätzliche Gewicht auch nicht zu verachten.

flamingoZum Glück gibt es viele Fotografiebegeisterte in meinem Bekannten-, Freundes- und Familienkreis, sodass ich inzwischen auch wieder Spaß am Fotografieren bekommen habe. Außerdem reise ich hier meistens alleine. Ich kann mir also so viel Zeit für Fotos nehmen, wie ich möchte. Die Motive in Tōkyō sind natürlich auch andere. Da ist die Motivation groß, aus den letzten paar Wochen, die ich nur noch hier sein werde, das beste zu machen. Auf den Fotos in diesem Beitrag sind übrigens Motive aus dem Stadtteil Kichijōji und dem angrenzenden Inokashira Park zu sehen. Ich fahre hier täglich mit dem Rad hin, um mit der JR Chūō Linie zum Institut zu pendeln.

Am Sonntag geht es für mich wieder nach Hiroshima. Dort findet am 6. August die Gedenkfeier an die Atombombenabwürfe statt. Drei Tage später erlebe ich auch die Gedenkfeier in Nagasaki mit. Es wird für mich das erste Mal sein, bei diesen Events dabei zu sein, weshalb ich mich schon sehr freue. Ich muss meinen nächsten Forschungsaufenthalt allerdings noch vorbereiten. Trotz Hitze wird also rangeklotzt.

Erwartungsgemäß werde ich während meines zweiten kurzen Forschungsaufenthaltes wieder nicht zum Bloggen kommen. Zumindest aber ein paar Fotos versuche ich in der Zeit auf instagram zu veröffentlichen. In diesem Sinne: bis bald und frohes Schwitzen!

Inokashira_boats2

 

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